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Titel: Tod auf dem Tempelberg
Titel des englischen Originals: A River in the Sky
Autorin: Elisabeth Peters
Übersetzerin: Beate Darius
Historischer Krimi, 396 Seiten, auch als Hörbuch erhältlich

Die Autorin: Die amerikanische Autorin Elisabeth Peters ist promovierte Ägyptologin. Viele ihrer historischen Kriminalromane spielen in Ägypten. Diese Romane sind mit renommierten Preisen ausgezeichnet worden.

Das Buch: Amelia Peabody und ihr Mann Emerson reisen im Auftrag der englischen Regierung nach Jerusalem. Sie sollen dort einen Archäologen im Auge behalten. Dieser sucht angeblich nach der Bundeslade und das ausgerechnet in einem Gebiet, dass von allen drei Religionen beansprucht wird. Dann taucht eine mysteriöse Deutsche auf und es geschieht ein Mord.

Ich bin normalerweise ein ausgesprochener Fan der Amelia Peabody Krimis, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts spielen. Die Autorin hat mit der Emerson Familie – Amelia, Emerson, deren Sohn Ramses und die beiden »Adoptivkinder« David und Nefret – wunderbare Figuren geschaffen, deren Abenteuer ich immer wieder gerne verfolge. Hinzu kommt die einzigartige Atmosphäre der Ausgrabungen in Ägypten.

Spannend ist auch immer wieder Amelias Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen sowie Amelias und Emersons Widerstand gegen Rassendiskriminierung.

»Tod auf dem Tempelberg« hat mich aber enttäuscht. Er spielt in Jerusalem, nicht in Ägypten. Da scheint auch die ganze Einzigartigkeit der Krimis mit dem Wechsel des Schauplatzes verloren gegangen zu sein. Auch die Hauptfiguren verhalten sich, ganz gegen ihre sonstige Art, sehr zahm und angepasst. Keine heftigen Streitereien zwischen Amelia und Emerson, keine Auseinadersetzung mit den Autoritäten, keine haarsträubenden Extratouren von Ramses, Nefret oder David. Wenn ich den Namen der Autorin nicht auf dem Cover gelesen hätte, hätte ich diesen Krimi nicht als einen der ihren erkannt.

Sehr schade, aber diesen Krimi kann ich wirklich nicht empfehlen.

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Schon in frühester Jugend war ich eine notorische Leseratte und das ist auch so geblieben. Ein Bücherblog war da nur die logische Konsequenz :-) Ich habe es aber nicht beim Lesen belassen, sondern schreibe auch selber. Bisher sind einige Kurzgeschichten von mir erschienen. Da ich davon alleine aber nicht leben kann, schreibe ich auch Texte für Andere. Das Spektrum reicht von Content für Webseiten über Texte für Flyer bis zu Broschüren und Handbüchern. Außerdem arbeite ich als Lektorin und übersetze ich aus dem Englischen ins Deutsche. Wenn du also einen Text, ein Lektorat oder eine Übersetzung brauchst, nimm mit mir Kontakt auf: mail@abs-textandmore.com

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