Home » Interviews » Interview mit dem Autor Jan Viebahn

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Die Sommerpause ist vorbei – wie versprochen, gibt es jetzt wieder jeden Sonntag ein Interview mit einem Autor oder einer Autorin.

Heute kann ich zur Abwechslung mal wieder einen Fantasy- und SF-Autor zum Interview begrüßen. Jan Viebahn ist außerdem im Bundesamt für magische Wesen tätig 🙂

Guten Tag Jan Viebahn.

Hallo und einen wunderschönen guten Tag.

Du hast 2012 deinen ersten Roman »Schwarzes Licht« herausgebracht. Erzähle uns doch bitte etwas darüber.

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„Schwarzes Licht“ entstand aus einem Gedankenwust, den ich über Jahre hinweg in meinem Kopf herumtrug. Schließlich entschloss ich mich das Ganze zu sortieren und zu Papier zu bringen. Es handelt davon, wie ein Otto-Normal-Mensch im Körper eines Dämons in einer mittelalterlichen Fantasywelt erwacht und seinen Weg finden muss.

Mittlerweile gibt es auch einen zweiten Band der Yrangir-Reihe. Um was geht es in diesem Roman?

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Der zweite Band der Yrangir-Reihe ist ein Experiment, das Fantasy mit Krimielementen vereint. Alles beginnt mit einem Doppelmord, der Ermittler Erkar Bodin beginnt mit der Aufklärung, doch dann entwickelt sich die Geschichte in eine andere viel größere Richtung.

Wird es auch noch einen Band III dieser Reihe geben?

Es wird defintiv einen dritten Band geben, ich arbeite zur Zeit daran.

Was haben wir uns unter dem Bundesamt für magische Wesen vorzustellen?

Das Bundesamt für magische Wesen regelt die Angelegenheiten der magischen Wesen in unserer Gesellschaft. Schließlich muss alles seine Ordnung haben. Zum Beispiel gibt es natürlich eine Flugordnung für Hexen oder auch ein Reinheitsgebot bei synthetisch hergestelltem Blut für „vegane“ Vampire.

Ich habe gelesen, dass du auch für das »Handbuch der Dämonenkunde« verantwortlich bist. Sind die Dämonen schon unter uns?

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Klar sind sie unter uns. Es wimmelt nur so von Ihnen. Kraulen Sie doch mal bei Vollmond ihren fiesesten Nachbarn hinterm Ohr. Es könnte sich um einen „Spontanus Panicus“ handeln. Wenn Sie Glück haben, legt er einen Goldbarren. Aber seien sie vorsichtig und erschrecken Sie ihn nicht, sonst bekommt er einen Anfall und verwandelt sich in seine wahre Gestalt. Diese ist im Allgemeinen die eines Tausendfüßlers mit einem Pferdekopf von der Größe eines Pottwales. Das kann dann sehr gefährlich werden, denn wenn so ein Dämon unter Schock, wie etwa unter einer Panikattacke steht, neigt er dazu alles niederzuwalzen.

Hast du als Kind schon Perry Rhodan u. ä. gelesen?

Nein, Perry Rhodan habe ich erst später gelesen. Als Kind war ich vollends in der Tolkien-Welt unterwegs.

Was machst du, wenn du nicht schreibst?

Wenn ich nicht schreibe versuche ich möglichst das Leben zu genießen insofern die Zeit dazu da ist, denn für Alles andere ist es einfach zu kurz.

Könntest du dir vorstellen, auch mal etwas ganz Anderes zu schreiben, z. B. einen historischen Roman?

Ich habe so einige Ideen was ich noch schreiben könnte. Eine davon ist ein Urban-Fantasy-Roman, der in Bonn, meiner Heimatstadt im Hier und Jetzt spielt. Allerdings würde ich mir dafür noch einiges beibringen müssen. Für Fantasy braucht man ja keine Recherche, da man sich alles ausdenkt. Das geht natürlich bei so einem Projekt nicht.

Vielen Dank für das Interview, Jan Viebahn. Weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

Danke sehr!

About

Schon in frühester Jugend war ich eine notorische Leseratte und das ist auch so geblieben. Ein Bücherblog war da nur die logische Konsequenz :-) Ich habe es aber nicht beim Lesen belassen, sondern schreibe auch selber. Bisher sind einige Kurzgeschichten von mir erschienen. Da ich davon alleine aber nicht leben kann, schreibe ich auch Texte für Andere. Das Spektrum reicht von Content für Webseiten über Texte für Flyer bis zu Broschüren und Handbüchern. Außerdem arbeite ich als Lektorin und übersetze ich aus dem Englischen ins Deutsche. Wenn du also einen Text, ein Lektorat oder eine Übersetzung brauchst, nimm mit mir Kontakt auf: mail@abs-textandmore.com
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