Rezension: „Das Mädchen im Eis“ von Robert Bryndza

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Titel: Das Mädchen im Eis
Autor: Robert Bryndza
Übersetzer*innen: Charlotte Breuer, Marion Matheis, Norbert Möllemann
Krimi, TB, 430 Seiten, auch als eBook erhältlich, Verlag Random House

Der Autor: Robert Bryndza wurde in England geboren. Nach Aufenthalten in den USA und Kanada lebt er heute in der Slowakei. Er hat eine Ausbildung als Schauspieler, arbeitet heute aber hauptberuflich als Autor.

Das Buch: „Das Mädchen im Eis“ ist der erste Band einer Krimi-Serie um Detective Erika Foster. Diese Serie spielt in Großbritannien. Acht Monate nach ihrem katastrophalen letzten Einsatz, bei dem ihr Mann ums Leben kam, tritt Erika Foster den Dienst wieder an. Bei ihrem ersten Fall wird die Tochter einer einflussreichen Londoner Familie umgebracht. Bei der Suche nach dem Täter gerät Erika Foster selber in das Visier des Mörders.

Ausgesprochen interessant fand ich an diesem Krimi die Darstellung der gesellschaftlichen Spaltung in Großbritannien.

Der Krimi ist spannend, auch wenn ich die Protagonistin als reichlich unrealistisch empfunden habe. Dass sie so gut wie Nichts isst und kaum schläft, ist noch das kleinste Problem. Aber sie kommt ständig durch eigene Schuld in brenzlige Situationen, aus denen ihr dann zuverlässig der Zufall oder irgendein guter Mensch wieder heraus hilft. Das ist auf Dauer öde. Außerdem scheint sie absolut nicht lernfähig zu sein, sie macht dieselben Fehler immer und immer wieder.

Mich konnte dieser Krimi nicht wirklich überzeugen. Aber wer keinen Wert auf Logik und halbwegs realistische Personen legt, dem könnte er gefallen.

Dieses Buch wurde mir für die Rezension freundlicherweise vom Verlag Random House zur Verfügung gestellt. vielen Dank dafür.