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Rezension: „Close Quarters“ von William Golding

Buchcover "Close Quarters"

Titel: Close Quarters
Autor: William Golding
Roman, Hardcover, 281 Seiten
vorgetellt von: Ann-Bettina Schmitz

Der Autor: (Sir) William Golding (1911 – 1993) erhielt 1983 den Literatur-Nobelpreis. Er hat zahlreiche Romane und Theaterstücke veröffentlicht. Außer dem Nobelpreis erhielt er auch den Booker Prize.

Das Buch: „Close Quarters“ ist der zweite Band einer Trilogie über die Entwicklung eines jungen Mannes, Edmund Talbot. Dieser ist der gebildete Sprössling einer angesehenen aber verarmten englischen Familie. Durch die Vermittlung seines Taufpaten soll er eine Stellung in der Verwaltung der australischen Kolonien antreten. Hierzu tritt er die Überfahrt auf einem Segelschiff an. Die Trilogie begleitet in auf dieser langen Fahrt in fremde Gefilde.

Edmund Talbot ist ein überheblicher, vollkommen von sich selbst eingenommener junger Mann der Oberschicht. Im Verlauf der Seereise entwickelt er sich und wird nach und nach verantwortungsbewusster, weniger aufgeblasen und erwachsener. Neben ihm treten im Roman der Kapitän und die Offiziere des Schiffes, sowie eine Reihe weiterer, besser gestellter Passagiere auf. Die ebenfalls auf dem Schiff fahrenden Auswanderer kommen nur als namenlose Masse vor. Außerdem gibt es dann noch eine Liebesgeschichte.

Im Buch wird nicht erwähnt in welcher Zeit es spielt. Aus den Lebensumständen ist aber zu schließen, dass es sich um das 18. Jahrhundert handelt. Wer sich für diese Zeit und die Seefahrt interessiert, wird dieses Buch vielleicht mögen. Ich fand den Protagonisten höchst unsympathisch und die Erzählung eher langstielig.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

4 Gedanken zu „Rezension: „Close Quarters“ von William Golding

  1. Oh je, das klingt ja nicht so toll. Ich habe von Golding „Lord of the Flies“ gelesen und war davon recht angetan. Ist aber natürlich auch eine ganz andere Art von Buch …

    1. Hallo Ariana,
      ich habe von Golding sonst noch nichts gelesen. Kann ich also nicht beurteilen. „Close Quarters“ war wahrscheinlich auch ungünstig für mich, weil ich kein Segelfan, sondern eine komplette Landratte bin. Wer sich für historische Seefahrt interessiert, findet es vielleicht ganz gut.
      Viele Grüße
      Ann-Bettina

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