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Stefanie- Hasse

Heute kann ich Stefanie Hasse zum Interview begrüßen. Stefanie Hasse schreibt Jugend-Fantasy-Romane. Außerdem betreibt sie einen Bücherblog.

Guten Tag, Stefanie Hasse.

Du hast gerade die ersten Bände deiner Fantasy-Trilogie »Darian & Victoria« herausgebracht. Erzähl uns doch bitte kurz etwas darüber.

Darian & Victoria“ handelt von einer vor den Menschen verborgenen Gemeinschaft. Gemeinsam mit der Protagonistin Victoria findet der Leser während ihrer Ausbildung heraus, wie die Gemeinschaft funktioniert und gerät gemeinsam mit ihr in den Kampf um die Liebe und gegen das Böse, das ebenfalls reges Interesse an dem „Wunderkind“ Victoria hegt.
Die Trilogie war bereits im Selbstverlag veröffentlicht und erscheint nun alle zwei Monate bei Carlsen/Impress.

Deinen Roman »Erben des Mondes« hast du bei BoD, »Neumondschatten« beim Amrûn-Verlag herausgebracht. Wie bist du zu diesem Verlag gekommen?

Aus reiner Ungeduld hatte ich mich damals für BoD entschieden, der Vertrag ist mittlerweile auch aufgelöst und ich bin froh, dass die gesamte Trilogie nun mit neuem Cover bei Carlsen/Impress erscheint.

Bei „Neumondschatten“ hatte ich schon während der Entstehung Kontakt zum Verlag und somit stand schnell fest, dass es bei Amrûn erscheinen wird.

Neumondschatten

Warum schreibst du ausgerechnet Fantasy?

Ich lese auch (fast) nur Fantasy.
Ich liebe die Ausflüge in andere Welten, liebe es, allseits bekanntes Wissen neu zu interpretieren und auf meinen Weltenentwurf zuzuschneiden. Ich glaube an dieses „Mehr“ und habe tatsächlich jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinem kleinen Sohn erzähle, dass es „das nur in Geschichten gibt“. Wer kann das schon mit Sicherheit sagen?
„Normale“ Geschichten langweilen mich, mir kommt der größte Teil davon immer irgendwie bekannt vor (sei es aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis oder von selbst Erlebtem) und ich kann die Überdramatisierung nicht nachvollziehen.

Wolltest du schon immer Autorin werden?

Ich weiß, viele sagen an dieser Stelle „Ja, seit ich schreiben konnte“, aber bei mir ist das nicht der Fall. Ich habe immer liebend gerne Aufsätze geschrieben, sehr viel gelesen und meine eigenen Überlegungen zu Fortsetzungen der Geschichten gehabt.
Ernsthaft darüber nachgedacht habe ich jedoch erst 2011 während meiner Elternzeit.

Du gehst einem »Brotjob« nach, hast einen Mann und zwei Kinder – wann kommst du da noch zum Schreiben?

Da ich in Teilzeit arbeite, springt ab und an – sofern Haushalt und Einkäufe erledigt sind – auch eine Stunde Schreibzeit an meinem freien Vormittag heraus. In der Regel muss ich das Schreiben aber auf abends verlegen, wenn die Kinder im Bett sind.

Zusammen mit deinem Mann betreibst du den Bücherblog »hisandherbooks«. Was war zuerst da, der Bücherblog oder deine Autorentätigkeit?

Ich habe zuerst geschrieben. Aber schon während dieser Zeit habe ich immer mehr Blogs gelesen und verfolgt. Irgendwann wollten wir auch unsere Meinungen zu den gelesenen Büchern kundtun und hisandherbooks war geboren.

Da ihr zusammen einen Blog betreibt, werdet ihr demnächst auch gemeinsam einen Roman schreiben?

Das glaube ich nicht. Ich schreibe ja Fantasy und mein Mann liest dieses Genre eher seltener. Vorher würde ich vermutlich gemeinsam mit meinem großen Sohn schreiben. Der liest gerade meine Trilogie und sammelt dabei fleißig Ideen zu einer Spin-Off-Reihe.

Liest deine Familie deine Romane?

Mein Mann ist natürlich Testleser und kriegt schon die unfertige Arbeit vorgesetzt.
Der Rest der lesenden Familie greift zu jedem meiner Bücher, auch wenn Fantasy nicht unbedingt ihr Hauptgenre ist.

Hast du noch andere Hobbys?

Mit Kindern, Mann, Haushalt, Garten, Lesen, Bloggen und Schreiben bin ich sehr gut ausgelastet.

Schreibst du schon an einem neuen Roman?

Ich stehe kurz vor dem Abschluss meines aktuellen Manuskripts. Natürlich wieder Fantasy, dieses Mal mit Elementarwesen, Magie und einer neuen Welt rund um Bücher und ihre Charaktere.

Was möchtest du uns sonst noch erzählen?

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Leserinnen und Lesern für das zahlreiche Feedback bedanken. Es ist ein unglaubliches Gefühl zu wissen, wie eine Geschichte beim Leser ankommt. Danke!

Vielen Dank für das Interview, Stefanie Hasse. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Romanen.

Vielen Dank. Ich habe mich sehr über die Fragen gefreut.

About

Schon in frühester Jugend war ich eine notorische Leseratte und das ist auch so geblieben. Ein Bücherblog war da nur die logische Konsequenz :-)
Ich habe es aber nicht beim Lesen belassen, sondern schreibe auch selber. Bisher sind einige Kurzgeschichten von mir erschienen.
Da ich davon alleine aber nicht leben kann, schreibe ich auch Texte für Andere. Das Spektrum reicht von Content für Webseiten über Texte für Flyer bis zu Broschüren und Handbüchern. Außerdem arbeite ich als Lektorin und übersetze ich aus dem Englischen ins Deutsche. Wenn du also einen Text, ein Lektorat oder eine Übersetzung brauchst, nimm mit mir Kontakt auf: mail@abs-textandmore.com

3 Replies to “Interview mit der Fantasy-Autorin Stefanie Hasse”

  1. Hallo Ann-Bettina,
    mich hätte interessiert, wie es die Autorin geschafft hat, ihre Bücher bei einem „richtigen“ Verlag zu veröffentlichen statt BoD.
    Der Blog ist ja wirklich schön vom Design und Inhalt.
    Viele Grüße
    Claudia

    1. Hallo Claudia,
      sie hatte die Bücher ja zuerst als Self-Publisher veröffentlicht. Das ist jetzt eine Neuauflage. Das kommt wohl öfter vor, dass Self-Publisher von Verlagen Angebote bekommen.
      Viele Grüße
      Ann-Bettina

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