Home » Rezensionen » Rezension: „Der Teufel von New York“ von Lindsay Faye

Titel: Der Teufel von New York
Autorin: Lindsay Faye
Historischer Krimi, TB, 467 Seiten
vorgestellt von: Ann-Bettina Schmitz

Die Autorin: Die amerikanische Autorin Lyndsay Faye hat Englisch und Schauspiel studiert und als Schauspielerin gearbeitet. Heute lebt sie mit ihrem Mann und den Katzen in New York, in der Nähe von Harlem. Aus ihrer Reihe historischer Krimis sind im Original mittlerweile drei Bände erschienen. In der deutschen Übersetzung bisher nur der erste.

Das Buch: „Der Teufel von New York“ ist der erste Band der Reihe um den Ermittler Timothy Wilde. Er spielt im Jahr 1845 in New York.

Timothy Wilde wird gegen seinen Willen, von der Not getrieben, Mitglied der gerade gegründeten Polizeitruppe der Stadt. Er ist erst wenige Tage im Dienst, als ihm ein kleiner Mädchen, dass mit einem blutigen Nachthemd bekleidet ist, in die Arme läuft. Er kann nicht aus ihr heraus kriegen was passiert ist. Kurz darauf werden auf einem Gelände am Stadtrand 19 Kinderleichen gefunden, die übel zugerichtet sind. Schnell kursieren in der Stadt die wildesten Vermutungen und New York steht kurz vor der gesellschaftlichen und politischen Explosion.

Die eigentliche Krimihandlung ist sehr spannend und wird durch politische und religiöse Einflüsse noch komplizierter. Der Ermittler Timothy Wilde ist eine ausgesprochen sympathische Figur, auch wenn er manchmal etwas hilflos erscheint.

Das Besondere an diesem Krimi ist die detaillierte Schilderung der Lebensumstände in New York und speziell im Armenviertel Five Points. Da hier geschilderte New York ist ein Haifischbecken, in dem unglaubliche Zustände herrschen. Von dem berühmten „Melting Pott“ ist dabei absolut nichts zu spüren. Dafür haben Religion und Politik großen Einfluss.

Beim Lesen wird man schnell in die Geschichte hineingezogen und fühlt sich nach New York des Jahres 1845 versetzt. Ein spannender Krimi, der noch zusätzliche historische Kenntnisse vermittelt.

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Schon in frühester Jugend war ich eine notorische Leseratte und das ist auch so geblieben. Ein Bücherblog war da nur die logische Konsequenz :-)
Ich habe es aber nicht beim Lesen belassen, sondern schreibe auch selber. Bisher sind einige Kurzgeschichten von mir erschienen.
Da ich davon alleine aber nicht leben kann, schreibe ich auch Texte für Andere. Das Spektrum reicht von Content für Webseiten über Texte für Flyer bis zu Broschüren und Handbüchern. Außerdem arbeite ich als Lektorin und übersetze ich aus dem Englischen ins Deutsche. Wenn du also einen Text, ein Lektorat oder eine Übersetzung brauchst, nimm mit mir Kontakt auf: mail@abs-textandmore.com

5 Replies to “Rezension: „Der Teufel von New York“ von Lindsay Faye”

  1. WortGestalt sagt:

    Schöne Rezension, gut auf den Punkt gekommen!! 🙂 Das Buch habe ich auch schon ins Auge gefasst und werde es auf jeden Fall auf die Wunschliste setzen! 🙂

    Wünsch Dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße!! WortGestalt

    1. Hallo WortGestalt,
      vielen Dank für das Kompliment. Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen. wünsche dir viel Spaß dabei.
      Ein schönes Wochenende
      Ann-Bettina

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