Home » Rezensionen » Rezension: „Tod einer Zwiderwurzn“ von Ruth M. Fuchs

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Titel: Tod einer Zwiderwurzn
Autorin: Ruth M. Fuchs
Niederbayernkrimi, TB, 354 Seiten, auch als eBook erhältlich

Die Autorin: Ruth M. Fuchs lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von München. Sie hat Verwaltungswissenschaften studiert. Erst probierte sie sich als bildende Künstlerin aus, seit 2003 veröffentlicht sie ihre Märchenkrimis. Sehr erfolgreich ist sie mit der Reihe um den Elfendetektiv Erkül Bwaroo. Ein Krimi, der in der realen Welt in Niederbayern spielt, ist ein neues Projekt der Autorin. Ein Interview mit der Autorin könnt ihr hier lesen.

Das Buch: Im Freibad in Geiselhöring stirbt am helllichten Tag eine Frau an einer Vergiftung. Hauptkommissar Quirin Kammermeier und seine Kollegin Sabine Pfeiffer finden schnell heraus, dass es für diesen Mord zahlreiche Verdächtige gibt. Die Tote betrieb einen Blog, auf dem sie über alles und jeden herzog. Selbst vor der eigenen Familie machte sie nicht halt. Während die Kriminalbeamten noch die Verdächtigen sortieren, geschieht ein zweiter Mord. Diesmal trifft es einen Mundartdichter. Aber er wird mit dem gleichen Gift – Zyankali – umgebracht.

Für alle Nicht-Bayern: Eine Zwiderwurzn ist eine mürrische Frau, die an allem und jedem etwas auszusetzen findet 🙂

„Tod einer Zwiderwurzn“ ist ein Regionalkrimi mit sehr viel Lokalkolorit. So kann man schnell in die Geschichte eintauchen. Die Autorin hat herrlich eigenwillige Charaktere geschaffen, denen man gerne durch die Handlung folgt. Sehr geschickt finde ich die Idee, dem Bayern Quirin Kammermeier eine norddeutsche Kollegin zu geben. So kann er alles, was zu bayrisch wird, zwanglos übersetzen.

Die Handlung ist spannend und nimmt immer wieder überraschende Wendungen. Verdächtige gibt es genug, sodass der Leser bis zum Schluss wunderbar rumrätseln kann, wer denn nun der Täter oder die Täterin ist. Neben der Ermittlungsarbeit gibt es Einblicke in das Privatleben der beiden höchst unterschiedlichen Kommissare.

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen und einige Stunden spannender, amüsanter Unterhaltung beschert. Ich kann „Tod einer Zwiderwurzn“ daher allen Freunden des Regionalkrimis wärmstens empfehlen.

Rezensionen zu weiteren Büchern von Ruth M. Fuchs:

Gestatten, Erkül Bwaroo Elfendetektiv
Rosen für Erkül Bwaroo
Erkül Bwaroo und der Mord im Onyx-Express
Vergessen? Ach wo!

Auf die Autorin bezogene Werbung:
Homepage der Autorin: http://www.ruthmfuchs.de/

About

Schon in frühester Jugend war ich eine notorische Leseratte und das ist auch so geblieben. Ein Bücherblog war da nur die logische Konsequenz :-) Ich habe es aber nicht beim Lesen belassen, sondern schreibe auch selber. Bisher sind einige Kurzgeschichten von mir erschienen. Da ich davon alleine aber nicht leben kann, schreibe ich auch Texte für Andere. Das Spektrum reicht von Content für Webseiten über Texte für Flyer bis zu Broschüren und Handbüchern. Außerdem arbeite ich als Lektorin und übersetze ich aus dem Englischen ins Deutsche. Wenn du also einen Text, ein Lektorat oder eine Übersetzung brauchst, nimm mit mir Kontakt auf: mail@abs-textandmore.com

One Reply to “Rezension: „Tod einer Zwiderwurzn“ von Ruth M. Fuchs”

  1. Ina Degenaar sagt:

    Vielen Dank für den Tipp! Und nebenbei habe ich gleich ein neues Wort gelernt 😀
    LG, Ina

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